Um miteinander in Kontakt zu bleiben, senden wir Ihnen diesen kurzen Gruß.

Foto: Jan Christofzik

Liebe Kolleg*innen,

am Samstag zeigte sich der Frühling von seiner schönsten Seite. Die Sonne schien und wärmte mich. Meisen und Rotkehlchen waren in meinem Garten unterwegs, um ihre Nester auszustaffieren.  Die Blumen reckten die Blüten um die Wette in den Himmel. „Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte“ … .  Ich erinnerte mich daran, dass mein Vater früher das Gedicht von Eduard Mörike in dieser Jahreszeit regelmäßig intoniert hat.
Ich folgte dem Vertikutierer über den Rasen, der das Moos zur Freude der Vögel, preisgab. Als der Motor verstummte, merkte ich, wie ruhig es in der Nachbarschaft war. Die Nachbar*innen waren im Haus – #WirBleibenZuhause. Es wird ihnen gut gehen, sonst hätte eine*r von ihnen sicher etwas in die neue WhatsApp Gruppe „Zusammenhalt“ auf dem Henningsweg eingestellt. Wir sind per Smartphone nachbarschaftlich etwas näher gerückt.
Ich genoss so den Nachmittag unter der Sonne intensiv. Zeitgleich gab es etwas Irritierendes, da ich zwischendurch immer wieder auch über die Zerbrechlichkeit des Lebens nachdachte. Seit ich denken kann, weiß ich von der Endlichkeit des Lebens - mit ihr lebe ich – leben wir alle. Ich atmete den Frühlingshauch. Bilder der vergangenen Tage gingen mir durch den Kopf – wie viele sind schon im Süden Europas erkrankt und gestorben. Mir wurde sehr bewusst, dass wir in Deutschland in vielfacher Hinsicht privilegiert sind; bei aller Sorge und Not, die uns nahe sein und kommen kann. -  Ein Wort von Dorothee Sölle fiel mir ein, nach der Auferstehung befragt hat sie gesagt, das Leben wird weitergehen.  – Das glaube ich auch.
Und mit dem Rotkehlchen werde ich wohl in diesem Frühjahr das Carport teilen, sein Nest ist fertig. Es fühlt sich dort wie auf meiner Terrasse inzwischen zuhause.
Wir leben zusammen im Hier und Jetzt – herzliche Einladung mit uns und untereinander im Gespräch zu sein – über das, was beschäftigt.

Schauen Sie gerne auf der Homepage vorbei, wir aktualisieren sie regelmäßig.
Zur Zeit sind wir, Hanna Sauter-Diesing (hanna.sauter-diesing@kirche-duisburg-niederrhein.de) und Jan Christofzik (jan.christofzik@kirche-duisburg-niederrhein.de), erreichbar. Wenn Sie telefonieren wollen, melden wir uns gerne, wenn Sie einer/einem von uns die Telefonnummer per E-Mail hinterlassen.

Darüber hinaus wird es am Mittwoch, dem 01. April von 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr einen Treff in einem Online-Café geben. Melden Sie sich dazu bei uns per E-Mail an, wir schicken Ihnen den Link.

Bleiben Sie gesund und munter!
Gott befohlen – für das Team des Schulreferates
Ihr
Jan Christofzik